Was berichten die Medien in dieser Woche über die Bundeswehr und ihre Reserve? Welche Themen stehen auf der sicherheitspolitischen Agenda? Hier erfahren Sie, was los war, was wichtig ist und wichtig wird. Wie gewohnt bilden wir hier im Schwerpunkt nur die frei zugänglichen Nachrichten mit Bezug zu Deutschland, zur Bundeswehr, ihren Bündnispartnern und zur Reserve ab.
Dienstag, 4. März: Erst kanzelte US-Präsident Trump den ukrainischen Präsidenten öffentlich im Oval Office ab, nun geht er einen Schritt weiter: Die US-Militärhilfe wird ab sofort pausiert – bis Selenskyj „den Fokus auf Frieden“ legt, heißt es aus dem Weißen Haus. tagesschau.de
Der Eklat im Weißen Haus hat ein Nachspiel: Elon Musk positioniert sich für einen US-Austritt aus der NATO und der UNO. Unterstützt wird er von US-Konservativen. FR-online
Fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts sollen NATO-Länder künftig für Verteidigung ausgeben, so eine Forderung von US-Präsident Donald Trump. Das einzige NATO-Mitglied, das die Vorgabe schon jetzt nahezu erfüllt, ist Polen. mdr.de
„Wir müssen damit rechnen, dass die USA Kräfte ausdünnen wird in Europa und wir noch mehr machen müssen als bisher“, so André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes. ZDF-Video
Rückblick auf das lange Wochenende
Politologin Stefanie Babst sieht aktuell keine Chance für Frieden in der Ukraine. Die Amerikaner redeten nicht nur darüber, dass sie die Ukraine aufgeben wollen, so die Publizistin. „Sie tun auch ganz konkrete Dinge, die die NATO untergraben.“ Deutschlandfunk-Audio
Der Cyber Innovation Hub der Bundeswehr soll Innovationen in die Truppe bringen. Dessen Leiter Sven Weizenegger spricht über Hürden bei der Beschaffung und über Lösungen. ZEIT online
Noch mit dem alten Bundestag will der designierte Bundeskanzler Friedrich Merz ein neues Bundeswehr-Sondervermögen beschließen. Ökonomen melden milliardenschwere Bedarfe an. t-online.de
Der neue Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg, Nikolas Scholtka, geht von wachsenden Herausforderungen für die Bundeswehr im Land aus: „Die sicherheitspolitischen Veränderungen, die sich im Moment gerade in dieser Situation abzeichnen, werden auch Auswirkungen haben auf die Arbeiten der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Militär und anderen Organisationen.“ dpa-Meldung (via sueddeutsche.de)