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Staatssekretär Dr. Pflüger zu Gast in Berlin




Trotz Fußball-Weltmeisterschaft und schweißtreibenden Temperaturen hörten die Teilnehmer der sicherheitspolitischen Veranstaltung gespannt dem Vortrag des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Friedbert Pflüger zu. Anwesend waren unter anderem der Verbandspräsident Ernst-Reinhard Beck, MdB; der Stadtkommandant von Berlin, Brigadegeneral Victor von Wilcken und der Senior Vice Präsident von EADS Berlin, Dr. Christoph Hoppe. In den exklusiven Räumlichkeiten am Potsdamer Platz sprach der Staatssekretär über den Wandel in der Bundeswehr und machte eine Bestandsaufnahme für die neue Regierung.
Die Bedrohungslage ist seit dem Angriff auf die New Yorker Zwillingstürme unverändert, Terror und Massenvernichtungswaffen müssen eingedämmt werden. Vor diesem Hintergrund muss man die weltweiten Einsätze der Bundeswehr sehen. Dr. Pflüger sprach von den Balkanoperationen als "großartiger Erfolgsgeschichte" und trotz vieler anders lautender Medienberichte, seien auch in Afghanistan Anzeichen der Besserung zu erkennen. So sei es nur konsequent auch im Herzen von Afrika, die Demokratie zu fördern und dem Kongo in einer schwierigen Phase zu helfen und das Feld nicht den Fundamentalisten zu überlassen.
Der Staatssekretär lobte den aktuellen Einsatz von aktiven Soldaten und Reservisten für die Fußball-Weltmeisterschaft, Hilfe sei eine Selbstverständlichkeit für die Bundeswehr. Nur müssten in Zukunft klarere Verhältnisse geschaffen werden, Dr. Pflüger nahm hier die aktuelle Diskussion um das Weißbuch auf. Er forderte dazu auf, die Bundeswehr aus allen ideologischen Streitigkeiten herauszuhalten und gemeinsam über Inhalte zu diskutieren. "Eine breite Debatte ist wünschenswert, damit stößt die Sicherheitspolitik auch wieder auf mehr Interesse in der Öffentlichkeit" und dies freue ihn, so Pflüger. Der Transformationsprozess wird fortgesetzt "es ist der richtige Weg für Zukunft" sagte er zum Abschluss.

Text: S. Sch.

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