Ab dem kommenden Wochenende starten in zahlreichen Untergliederungen des Reservistenverbandes die sogenannten K3-Märsche. Die Kameradinnen und Kameraden erinnern damit an das Karfreitagsgefecht am 2. April 2010.
Der Reservistenverband begrüßt die Initiative des Café Viereck, den Organisatoren des K3-Marsches, sehr. „Es ist nicht zwingend, dass Sie sich bei Café Viereck anmelden. Dennoch helfen Sie mit Ihrer Anmeldung, an anderer Stelle zu helfen“, schreibt Oberst d.R. Manfred Schreiber, Vizepräsident für Militärische Ausbildung des Reservistenverbandes, in einer Information zu den K3-Märschen. Denn: Pro verkauftem Marsch-Patch werden acht Euro gespendet. So erhielten zuletzt der Verein „Angriff auf die Seele“ 100.000 Euro und der Verein Förderkreis und Tumorhilfe am BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz 36.400 Euro. „Eine fantastische Aktion“, findet Schreiber.
Regeln für das Tragen der Uniform
Der Vizepräsident für Militärische Ausbildung erinnert für alle, die sich an den 15K3-Märschen beteiligen wollen, an die geltenden Regeln zum Tragen einer Uniform: „Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die allgemeine Uniformtrageerlaubnis zum Tragen der Uniform bei diesem Marsch nicht ausreicht.“ Deshalb werden die Vorstände der Landesgruppen gebeten, Anträge für Verbandsveranstaltungen auf Erteilung einer Uniformtrageerlaubnis für den Feldanzug aus den Untergliederungen zu erteilen, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind: Die Verbandsveranstaltung ist in der zuständigen Geschäftsstelle der Kreisgruppe angemeldet, der 15K3-Marsch ist in der Mitglieder- und Datenbank des Reservistenverband als Verbandsveranstaltung angelegt, ein Leitender ist benannt und dieser führt eine Teilnehmerliste, die er innerhalb von 14 Tagen an die jeweilige Geschäftsstelle zurückgibt. Eine Genehmigung zum Tragen der Uniform für Einzelpersonen für den 15K3-Marsch ist nicht gewünscht.
Wann und wo sich Gliederungen des Reservistenverbandes an den K3-Märschen beteiligen, finden Sie hier in der Veranstaltungssuche.
Warum 15K3?
Das steht für 15 Kilometer Strecke mit 15 Kilo Gepäck. Wem das zu viel ist oder aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt ist, kann natürlich jederzeit bei den originalen Bedingungen aus dem Jahr 2020 bleiben: zehn Kilometer mit zehn Kilo Gepäck. Ursprüngliches Ziel ist es, jedes Jahr einen Kilometer und ein Kilo draufzupacken. Damit sich aber möglichst viele Marschierer beteiligen können, ist es auch möglich, optional immer wieder zu den 10/10 zurückkehren.