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You­Tube, Twit­ter, Blogs: Wo Ex­per­ten den Krieg er­klä­ren




Sym­bol­bild.

Foto: Jus­tin Camp­bell via un­s­plash.com

kom­mu­ni­ka­ti­onme­di­enUkrai­ne

Das erste Opfer eines jeden Krie­ges ist die Wahr­heit.“ Ob­wohl die­ses Zitat meh­re­ren his­to­ri­schen Per­so­nen zu­ge­schrie­ben wird, brin­gen die meis­ten Men­schen den frü­he­ren US-Po­li­ti­ker Hiram John­son (1866-1945) mit die­sem Aus­spruch in Ver­bin­dung. Das trifft auch auf den Krieg in der Ukrai­ne zu, der neben dem mi­li­tä­ri­schen Kon­flikt eben­so ein Krieg um Bil­der, Nach­rich­ten und Mei­nun­gen ist. Jour­na­lis­ten müs­sen sich auf Quel­len aus den je­wei­li­gen Ar­me­en stüt­zen, viele Fak­ten kön­nen un­ab­hän­gig nicht ge­prüft wer­den.

Um ein mög­lichst de­tail­lier­tes La­ge­bild zu be­kom­men, lohnt es daher, mög­lichst viele Quel­len „an­zu­zap­fen“. Die Re­dak­ti­on des Re­ser­vis­ten­ver­ban­des hat hier Web­sei­ten, Blogs und So­ci­al-Media-Ka­nä­le zu­sam­men­ge­stellt, die den Kriegs­ver­lauf er­klä­ren und ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen ein­ord­nen – ohne An­spruch auf Voll­stän­dig­keit.

Der täg­li­che Über­blick

Das US-ame­ri­ka­ni­sche In­sti­tut für Kriegs­stu­di­en (ISW – In­sti­tu­te for the Study of War) stellt ein täg­li­ches Up­date zu den Ent­wick­lun­gen an den Fron­ten im Don­bass und im Süden der Ukrai­ne zur Ver­fü­gung. Zudem wer­den Mel­dun­gen der ukrai­ni­schen und der rus­si­schen Armee ana­ly­siert und ein­ge­ord­net. Die Re­dak­ti­on schätzt die Nach­rich­ten von rus­si­schen Mi­li­tär­blog­gern ein und zieht Schluss­fol­ge­run­gen aus deren Dar­stel­lun­gen. Dar­aus ab­ge­lei­tet wer­den Pro­gno­sen, wie sich der Krieg ent­wi­ckeln könn­te. In­ter­ak­ti­ve Kar­ten geben den Kriegs­ver­lauf wie­der. Lei­der sind die In­for­ma­tio­nen nur in eng­li­scher Spra­che ver­füg­bar.

Deutsch­spra­chi­ge You­Tube-Ka­nä­le

Auf Deutsch sind zwei You­Tube-Ka­nä­le emp­feh­lens­wert. Für das ös­ter­rei­chi­sche Bun­des­heer ana­ly­siert Oberst Mar­kus Reis­ner in 15- bis 20-mi­nü­ti­gen Vi­de­os den Krieg, de­tail­liert und doch leicht ver­ständ­lich – auch für Nicht-Mi­li­tär­ex­per­ten.  Reis­ner ist Lei­ter der For­schungs- und Ent­wick­lungs­ab­tei­lung der The­re­sia­ni­schen Mi­li­tär­aka­de­mie in der Wie­ner Neu­stadt. Auch das neue You­Tube-For­mat der Bun­des­wehr – „Nach­ge­fragt“ – wirft ein Schlag­licht auf ver­schie­de­ne As­pek­te des Krie­ges. Ver­schie­de­ne Ge­ne­rä­le kom­men zu Wort und er­klä­ren, was der Kon­flikt für die Bun­des­wehr und ihre Bünd­nis­part­ner be­deu­tet.

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In­sti­tu­tio­nen und Think Tanks

Den Fokus etwas grö­ßer stellt die Stif­tung Wis­sen­schaft und Po­li­tik (SWP). Ver­schie­de­ne Dos­siers be­leuch­ten die gro­ßen The­men wie Waf­fen­lie­fe­run­gen und die glo­ba­len Aus­wir­kun­gen des Kriegs, bei­spiels­wei­se Er­näh­rungs­si­cher­heit. Eine Über­sicht über Fo­kus­be­rich­te, Schwer­punk­te und Up­dates lie­fert zudem der Li­bra­ry Blog des Eu­ro­päi­schen Rates. Die Be­rich­te der eu­ro­päi­schen Think Tanks er­schei­nen auf ver­schie­de­nen Spra­chen, vor­wie­gend je­doch auf Eng­lisch. Zu fin­den ist in der lan­gen EU-Liste auch das Kie­ler In­sti­tut für Welt­wirt­schaft (IfW). Auf der ei­ge­nen Home­page wird ein „Ukrai­ne Sup­port Tra­cker“ an­ge­bo­ten, eine Da­ten­bank für mi­li­tä­ri­sche, fi­nan­zi­el­le und hu­ma­ni­tä­re Un­ter­stüt­zung der Ukrai­ne.

Blogs

Auch die be­kann­ten Mi­li­tär­blogs lie­fern In­for­ma­tio­nen zu den ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen. Auf deut­scher Spra­che ist das na­tür­lich au­gen­ge­ra­de­aus.net von Tho­mas Wie­gold. Hier gibt es über­setz­te Up­dates des ukrai­ni­schen und rus­si­schen Ge­ne­ral­stabs, eine Wie­der­ga­be des In­tel­li­gence-Up­dates des bri­ti­schen Ge­heim­diens­tes und einen Fokus auf Bun­des­wehr-The­men. Eben­falls emp­feh­lens­wert – auf Eng­lisch – ist oryx­spion­kop.com von Stijn Mit­zer und Joost Olie­mans. Die Mi­li­tär­blog­ger stel­len um­fang­rei­che Re­cher­chen zu welt­wei­ten The­men zur Ver­fü­gung.

Twit­ter

Fast ein Muss ist das täg­li­che Up­date des bri­ti­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, be­ru­hend auf Ge­heim­dienst­in­for­ma­tio­nen. Kurz und knapp wer­den die ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen zu­sam­men­ge­fasst, Kar­ten do­ku­men­tie­ren an­schau­lich das Ge­sche­hen. Der Kanal „Jo­mi­ni of the West“ bie­tet de­tail­lier­te tak­ti­sche Ana­ly­sen und Kar­ten­ma­te­ri­al an, zudem gibt er eine Über­sicht über die ukrai­ni­schen und rus­si­schen Ver­bän­de. Vi­de­os und Fotos von ukrai­ni­schen und west­lich ge­lie­fer­ten Waf­fen im Ein­satz zeigt der Twit­ter-Kanal UA­Wea­pons.

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Auf dem Feld der Open Source In­tel­li­gence (Osint) tut sich auch ei­ni­ges. Bei­spiel­haft ist hier der Kanal „Coupsu­re“ zu nen­nen. Ein 22-jäh­ri­ger Schwei­zer er­kann­te schon früh­zei­tig Russ­lands Kriegs­plä­ne und do­ku­men­tiert mit­tels öf­fent­lich zu­gäng­li­cher Quel­len Trup­pen­be­we­gun­gen. Über seine Ar­beit hat auch schon die Neue Zür­cher Zei­tung aus­führ­lich be­rich­tet.

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